APPENZELLER SENNENHUND

Geschichte

Der Appenzeller Sennenhund gehört zu den Bauernhunden. Die Hunde haben sich zusammen mit der einheimischen bäuerlichen Wirtschaftsform entwickelt und sind für (und durch) die Schweizer Bauern und Hirten zu dem geworden, was sie heute ausmacht: sie sind gute Hüter und Treiber des Viehs und auch als Wächter gut geeignet. Die Bauern im Appenzellerland und den umliegenden Bergkantonen betrachten ihre Hunde noch immer unter dem Gesichtspunkt der Gebrauchstüchtigkeit und züchten weniger nach rassebedingter Schönheit.

Wesen und Haltung

Der Appenzeller Sennenhund bewegt sich gern und braucht angemessene Beschäftigung. Meist zeigt er sich sehr sozial sowohl Menschen als auch anderen Hunden gegenüber. Als aufmerksamer Wächter bellt der Appenzeller Sennenhund gern und lautstark, allerdings ist er kein üblicher „Kläffer“. Sein helles Organ ist für seine Rasse markant. Er hat eine gute Auffassungsgabe, ist sehr lernwillig und -fähig und beherrscht es schnell gehorsam zu werden, wenn man es richtig angeht. Die Erziehung des Appenzellers ist wegen seines guten Einfühlungsvermögens, was Mimik und Gestik seiner Bezugspersonen angeht, vergleichbar unkompliziert.